Château Beauséjour (HDL)

Château Beauséjour HDL

Château Beauséjour (HDL steht für die Erbengemeinschaft: Duffau-Lagarosse) ist seit sieben Generationen im Besitz ein und derselben Familie.

Die Böden umfassen ca. 6,75 ha und sind zu 80 Prozent mit Merlot bepflanzt, die übrigen 20 Prozent sind Cabernet Franc. Der Weinberg weist einen Höhenunterschied von ca. 30 m auf mit perfekter Süd-/Südwestlage und verfügt über drei unterschiedliche Bodentypen: tiefe Muschelkalkböden auf dem berühmten Kalkstein-Plateau von Saint-Émilion, einen stärker mit Fronsadais-Molasse und kalkhaltigem Mergel durchsetzen Teil auf den Hängen und alten Sedimentgestein am Fuß des Hügels.

Die Jahresproduktion für den Grand Vin betrug in den letzten zehn Jahren zwischen 14.000 und 21.000 Flaschen je nach Jahrgang.

Château Beauséjour steht seit 2009 unter der Leitung von Nicolas Thienpont (s. u.a. Ch. Pavie Macquin u. Ch. Puygueraud ), Stephane Derenoncourt (s. Domaine de l’A ) ist in beratender Funktion tätig.

Neben dem bislang unerreichten 1990er zeichnen sich vor allem die Jahrgänge 2015 bis 2019 durch außerordentliche Qualität aus.

Verkauf von Château Beauséjour

Der Online-Dienst Anthocyanes vermeldete am 25.11.2020 den Verkauf von Ch. Beauséjour an die Familie Cuvelier ( Clos Fourtet in Saint-Émilion und Ch. Poujeaux in Moulis).

Appellation/Klassifizierung

Saint-Émilion, PGCC B (2012) – Premier Grand Cru Classé B nach der Saint-Émilion Klassifikation von 2012

Kontaktdaten

Infos

Der Zweitwein heißt Croix Beauséjour.

Bewertungen und Trinkreife

Bewertungen/Jahrgänge: 877/49
Beste Jahrgänge: 1990/2018/2016/2019/2017
Preisniveau: €€€€€

Hinweise zur Tabelle: Die Tabelle zeigt in der Spalte Bewertung den jahrgangsbezogenen Median im 100-Punkte-System, der jeweils aus den berücksichtigten Bewertungen der internationalen Weinkritik für das betreffende Château berechnet wird (Meine Bewertungen bleiben bei der Berechnung unberücksichtigt). Der Median ist der Zentralwert dieser Bewertungen – Zentralwert deshalb, weil er sich an der Position befindet, die die sortierten Bewertungen in zwei gleiche Hälften teilt. Der Median ist gegenüber dem Mittelwert (oder arithmetischen Mittel) sehr viel robuster, weil »Ausreißer« am oberen oder unteren Ende der Bewertungen geringere Auswirkungen auf die Berechnung haben.
Der Median ist umso belastbarer und aussagekräftiger, je höher die Anzahl der Bewertungen ist, die in seine Berechnung eingehen. Genau darüber gibt die Spalte Anzahl Auskunft mit der Zahl vor dem Schrägstrich. Die Zahl dahinter verweist auf die Anzahl der unterschiedlichen Vertreter der internationalen Weinkritik, von denen diese Bewertungen stammen.
Die Informationen in der Tabelle können durch Klicken auf den jeweiligen Spaltentitel sortiert werden.

Hinweise zum Diagramm: Die Mediane aus der Tabelle werden in dem Liniendiagramm graphisch umgesetzt. Tippen Sie auf die Punkte des Liniendiagramms, um die Bewertung für den betreffenden Jahrgang zu erhalten.

Stand der Daten: 09.04.2020